viel zu schnell zurück

Eben haben wir noch unseren ersten 1000er bestiegen 🙂 und nun sind wir schon wieder zurück in Deutschland, nachdem wir noch zwei Nächte in Südnorwegen verbracht, eine vierstündige Fährfahrt (von Larvik nach Hirtshals) hinter uns gebracht und in nur fünf Stunden Dänemark durchquerst haben. Mittlerweile sind wir also am… Plöner See angekommen, wo wir unsere letzte Nacht auf dieser kleinen Reise im Wohnmobil verbringen werden. Offen gestanden kann ich es mir kaum vorstellen, schon in wenigen Stunden wieder in unserer „vertrauten“ Umgebung zu sein und nicht am Morgen durch das Plätschern eines Flusses oder das Rauschen eines Wasserfalles geweckt zu werden. Aber lasst mich die letzten beiden Tage noch rasch beschreiben.

Nachdem wir also unseren Stellplatz im Jotunheimen verlassen hatten, sind wir – mit einem kurzen Zwischenstop, den wir für eine sehr kleiner Wanderung genutzt haben – etwa 300 km weiter südwärts an einem Fluß auf einem kleinen Campingplatz gelandet, wo wir, der Nachsaison sei Dank, wieder einen Platz in der ersten Reihe bekommen haben. Auf dem Weg dorthin überquerten wir erneut einen Paß, zwar nicht landschaftlich so spektakulär wie zwei Tage zuvor, dafür aber mit einem etwa 90minütigen Umweg, da die Strasse, die zu unserem Ziel führte, dummerweise gesperrt war, was vermutlich auf dem Schild bei Einfahrt auf dem Paß stand, aber leider bin ich der norwegischen Sprache nicht sonderlich mächtig, und außerdem, no risk – no fun 🙂

Jedenfalls mußten wir so einmal um den See herum fahren, statt ihn auf einer Brücke zu überqueren, aber landschaftlich war es das allemal wert.

Abendessen gab es dann im Omnia zubereiteten Lachs und dazu Tomaten sowie guten norwegischen Käse mit einem Brötchen. Omnia ist ein quasi Einer-für-alles-Ofen, den man auf den Gasgrill stellen kann und in dem von Brötchen aufbacken, über Pizza machen, Filet braten oder eben Fisch dünsten so ziemlich alles möglich ist. 

Nach einem gemütlich Frühstück am nächsten Morgen, ging es dann gegen Mittag weiter nach Larvik, einer Hafenstadt südlich von Oslo, von der am nächsten Morgen unsere Fähre nach Dänemark starten würde. Da wir spätestens um 7 Uhr dort vor Ort einchecken sollten und wir gerne noch einmal den letzten Abend in Norwegen mit einem guten Essen – möglichst am Hafen – beschließen wollten, wählten wir für diese Nacht einen einfachen Stellplatz direkt am Hafen, der nur etwa 10 Autominuten vom Abfahrtsterminal entfernt war. Er bot immerhin Strom, allerdings auch nicht mehr, aber wir hatten ja am Morgen alles gut aufgetankt bzw. abgelassen, es sollte also passen.

Über eine weitere Lieblings-App von mir „Wohin“ bzw. „Exit“ war es auch recht einfach, ein in dieser App sehr gut bewertetes Lokal zu finden, das, wer hätte es gedacht, ebenfalls am Hafen war. Hier gab es ein gutes norwegisches Bier, sowie Pasta Frutti Di Mare für Katrin und ein ordentliches Filetsteak für mich, wahrlich ein würdiger Abschluß für eine Reise in einem nun schon zum wiederholten Male sehr beeindruckenden Land.

Als wir gegen 20 Uhrdann an unserem Wohnmobil eintrafen, waren mittlerweile alle rund 20 Stellplätze belegt, den Abend über kamen noch weitere Wohnmobile, die wieder wegfahren mußten. Es war also gut, dass wir so relativ zeitig dort waren.

Zeitig sind wir dann auch schlafen gegangen, da wir ja am nächsten Morgen schon um 0530 von unseren Handys geweckt werden würden.

Die Überfahrt nach Dänemark war unspektakulär, ebenso die Fahrt durch Dänemark, was auch daran lag, dass es zwischendurch immer wieder geregnet hat. Immerhin konnten wir auf der Fähre noch ein wenig shoppen, u.a. habe ich eine Flasche guten Single Malt Whisky erstanden 🙂

Im Regen kamen wir auch hier am Plöner See an, aber wenig später hörte jener wenigstens auf, sodass wir noch ein paar Schritte gehen konnten.

Morgen wird es hier gegen 11 Uhr auf die letzte Etappe dieser Reise, zurück nach Hause, gehen, wo es dann voraussichtlich morgen Abend das Fazit dieser Reise geben wird, aber dazu morgen mehr, denn Ihr wißt ja, morgen ist ein anderer Tag.

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