Fazit unserer Nordkap-Reise

Es war ein in Erfüllung gegangener Traum und es war anstrengend. So schön Schweden und Finnland, zumindest so weit wir das beurteilen können, auch sind, Norwegen ist gigantisch! Norwegen ist abwechslungsreich und schafft es immer wieder, uns ob der gewaltigen Landschaft in Erstaunen zu versetzen.

Bei unserem gestrigen Abendessen beim Chinesen in Lulea haben wir versucht ein Resümee zu ziehen und waren uns einig, dass es eine wunderschöne, aber sehr anstrengende Reise war. Man könnte

Der Weg ist das Ziel Teil 3

Auch heute trifft diese Leitsatz der letzten Tage erneut zu, wir nähern uns nun unaufhaltsam dem Höhepunkt der Reise – dem Nordkap. Jetzt trennen uns nur noch 240 km von diesem magischen Ort, der ja bekanntlich streng genommen nicht einmal der nördlichste Punkt ist, nicht einmal der nördlichste Punkt, wenn man Spitzbergen außen vorläßt, aber das von allen so gerne fotografierte Objekt liegt nun mal genau dort und es wäre echt doof, wenn man das jetzt wieder abbauen und einige Kilometer Luftlinie nach Osten verlagern müßte.

Wie auch immer, wir haben jedenfalls heute morgen um 9.10 Uhr unsere Fähre von Lyngseidet nach Olderdalen genommen und sind von dort gemächlich und bei nur mäßig gutem Wetter und mit einem kleinen Abstecher zum neuntgrößten Gletscher Norwegens bis nach Alta gefahren, wo wir gegen 15 Uhr angekommen sind.

Hier erfuhren wir dann, dass das Museum, welches die zum Teil über 6.000 Jahre alten Felszeichnungen beherbergt, nur bis 15 Uhr geöffnet hat, ganz klasse!

Aber nicht verzagt, sind wir dennoch dorthin gefahren und siehe da, die Felszeichnungen sind natürlich nicht im Museum, sondern auf einem knapp 3 km langen Rundweg drum herum…und die Schranke war offen, was wir mal als Einladung zur Erkundung interpretiert haben. So konnten wir ganz entspannt und vor allem alleine uns auf die Reise in die Vergangenheit machen, ein paar Bilder habe ich euch schon mal mitgebracht, und ja, die nordischen Ureinwohner haben natürlich nicht mit Henna-Rot oder so ähnlich die Zeichnungen gemalt und diese hätten dann wohl auch kaum 6.000 Jahre so überstanden, das waren die Wissenschaftler vor Ort, die den Touristen zeigen wollen, was sie sonst wohl nicht oder nur schwer sehen würden.

Mittlerweile (22 Uhr) hat der Himmel aufgeklart und so werde ich in Kürze noch einmal nach den Nordlichtern Ausschau halten, doch dazu und zu unserer (fast) letzten Etappe zum Nordpol morgen mehr, denn morgen ist ja ein anderer Tag.